Barbara Westphal

Bildhauerei

BIOGRAFIE

Die Bildhauerin Barbara Westphal wurde 1942 in Wittenberge an der Elbe geboren. 1967 – 1970 absolvierte sie das Studium der Bildhauerei an der Städelschule Frankfurt/Main bei Prof. Michael Croisant und führte es bis 1973 an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Herbert Bau fort. Seitdem ist Barbara Westphal freischaffend tätig mit Arbeiten im freien Raum und hat kontinuierlich Ihre Arbeiten bei Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert. 2009 erhält Frau Westphal zusammen mit Klaus Großkopf den „Dr. Hedwig-Meyn- Preis“ der Hansestadt Lüneburg. Zwischen 1995 und 2005 war Frau Westphal als Vorsitzende des BBK Lüneburg tätig. Jetzt lebt und arbeitet sie in Strachau an der Elbe im Amt Neuhaus.

Barbara Westphal zeigt in dieser Ausstellung ausschließlich menschliche Körper aus Holz und Stein. Folgendes sagt die Künstlerin über sich selbst: „Mein Interesse gilt schwerpunktmäßig dem menschlichen Körper. Anregend sind Formverbindungen und dabei ist es spannender, diese aus Holz oder Stein herauszuarbeiten, als in Ton aufzubauen. Mit Ton modelliere ich Porträts. Angeregt durch die Rhythmik eines Körpers entstehen aber auch abstrakte Arbeiten in Holz, Stein und Bronze.“ 

An dieser Gruppenausstellung nimmt sie mit folgenden Plastiken teil: „Eurydike mit Schild“, auch „Eurydike als Schild“, mit Griffen im Rücken, damit die Abwehr auch funktioniert. Die Körperform ist dreidimensional aus Holz herausgearbeitet und zwar aus leicht gekrümmten Schwarten alter Eichen. Dazu passend wird auch „Orpheus mit Schild“ gezeigt. Der männliche Steintorso endet an der Kopfseite in einer gekrümmten Hand. „Er hat sich fest im Griff“ ist der Titel dieses Werkes. „Männer meinen das ja immer“, ergänzt die Künstlerin. Die zwei Kalkstein Plastiken „Kantig geschwungen“ und „Kompakt“ werden auch gezeigt.

Ausstellung „Skulpturengarten“ | 03. Juni 2012  | Galerie Mucha